Wie wir allen widersprachen und einen wunderbaren Sommer hatten…

Pack die Badehose ein…

…nimm dein kleines Babylein und dann nichts wie ab nach Holland!

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Hier ein kleiner Rückblick zu unserem ersten Urlaub als kleine Familie:

Montag 11 Uhr, Dachgeschosswohnung irgendwo in Deutschland, Thermometer: 30*C „Was machen wir hier?“ fragt mich mein schwitzender Freund und das drei Wochen alte Baby liegt nur in Pampers bekleidet neben uns und starrt zur Decke. Fünf Stunden später sitzen wir 300 Kilometer entfernt im wunderschönen Zoutelande am Meer.

 

Nachdem die Autofahrt ziemlich anstrengend war (wir haben ein Auto, das so alt ist wie wir und keine Klimaanlage besitzt), konnten wir abends schon Pommes und Frikandel spezial mit einem Eistee am Strand genießen. Der Zwerg lag dabei in seinem Kinderwagen und hat tief und fest geschlummert. A pros pros, der Kinderwagen war goldwert! Das Lüttje hat 80% des Tages dort verbracht und sich die Bäume angeschaut, dem Rauschen des Meeres gelauscht oder einfach tief und fest geschlafen. Tiefenentspannt versteht sich.

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So nah am Meer kühlt es abends übrigens wunderbar ab und so konnten wir hervorragend schlafen. Das wäre uns in Deutschland nicht geglückt. Und ich brauche euch nicht zu erzähen wie essentiell lebenserhaltend ein angenehmer Schlaf ist. Gewickelt wurde das Baby übrigens entweder auf der Wiese oder abends dann auf der Matratze. Diese konnten wir nachts auch nur zur Hälfte nutzen, da die andere Hälfte mit Fell, Decken und Kissen für den Kleinen bestückt war, was rückblickend natürlich übertrieben war :). Deswegen ein Tipp an alle Gleichgesinnten: Ein wenig mehr investieren und lieber eine 1,60m Matratze kaufen, an Stelle einer 1,40m großen :).

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Neben des Kinderwagens haben wir die Manduca einer Bekannten leihen können, um sie zu testen. Für Marktbesuche und den einen oder anderen Strandspaziergang war sie auf jedenfall praktischer als ein Kinderwagen und unser Baby liebt dieses Tragetuch. Das dauert ungefähr zwei Augenblicke – im wahrsten Sinne des Wortes – und er verfällt in einen Dornröschen ähnlichen Schlaf.

Am Strand brauchten wir ein paar Anläufe, um eine optimale Position zu finden. Letztenendes lief es darauf hinaus, dass wir die Mittagssonne mieden und die Morgen-, und vor allem Abendstunden nutzten, in denen es nicht ganz so heiß war. Für holländische Verhältnisse war es mit über 30* tatsächlich außergewöhnlich warm. Achja, die paar wenigen Regenmomente nutzten wir für ausgiebige Kuschelmomente, die das Lüttje, sowie mein Freund sehr genossen.

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Also, was soll ich euch erzählen? Ja, wir waren mit einem drei Wochen alten Baby, einem Zelt und einem Gaskocher unterwegs. Die Holländer fanden es großartig, die Deutschen waren entsetzt, wie man mit einem so kleinen Baby verreisen kann. Aber die Hauptsache war, dass es super geklappt hat. Wir hatten einen wunderbaren Urlaub. Vor allem haben wir gemerkt, dass das Bauchgefühl gar nicht so verkehrt ist. Was hätte schon passieren können, was nicht auch in Deutschland passieren könnte? Spontanität und Gelassenheit sind doch wunderbare Wegbegleiter und immer für ein Abenteuer zu haben!

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Warum ich euch das erzähle?

Weil ich an grauen Wintertagen am liebsten in warmen Erinnerungen schwelge und diese Erfahrung gerne mit euch teilen wollte.. Winterdepression und so versteht sich…

Und ja, sowohl vor der Fahrt, als auch danach, hat man uns angeschaut als würden wir eine Reise zum Mond antreten wollen und nicht nach Holland ans Meer reisen: „Mit dem Baby?“ , „schon…?“, „das ist aber mutig“, „es hätte sonst was…“ und so weiter und so fort, nur um euch mal ein Kollektiv an Sprüchen zu zeigen. Wir hätten Bingo spielen können!

Aber was soll ich euch sagen? Mutig sein ist das Eine, auf sein Bauchgefühl hören das Andere und mit Baby verreisen ganz wunderbar!

Und was machen gegen Winterdepressionen?

Da kann ich euch ein wunderbares Buch empfehlen: Frederick von Leo Lionni. Eine Geschichte über eine fleißige Mäusefamilie, die neben der Nahrungssammlung auch Erinnerungen an schöne, warme Sommertage bewahren, um sich so an kalten Wintertagen zu wärmen. Eine wunderbare Geschichte!

Wie überbrückt ihr diese kalten, grauen Wintertage? Seid ihr auch schonmal mit einem Mini verreist? Ich freue mich über eure Ideen, Inspirationen und Erfahrungen!

Eure Svea

5 Gedanken zu „Wie wir allen widersprachen und einen wunderbaren Sommer hatten…

  1. Pingback: 26 Themen aus dem Leben – Unser Baby ABC | Bullerbuehausen

  2. Traumkinder

    Das klingt richtig toll 😉 bei uns hat die Winterdepression dieses Jahr garkeine Chance bekommen, wir haben so ein fröhliches und vor glück quitschendes Nochbaby da und das steckt mit seiner guten Laune einfach alle an 😊 jetzt brauchen wir halt jeden Winter ein Baby 😂

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  3. Pingback: 26 Themen aus dem Leben – Unser Baby ABC – Bullerbuehausen

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