26 Themen aus dem Leben – Unser Baby ABC

Wie kann ich euch in einem Beitrag möglichst viel aus unserer Welt zeigen?

Genau das habe ich mich gefragt, klar ich kann mich mal eben vorstellen so à la „Hey, ich bin Svea, 21 Jahre…“ ist aber doch äußerst unoriginell, nicht?

So kam dann die Idee mit dem ABC, durch das ich euch ein wenig mit in unsere Welt nehmen und unsere Ideen, Gedanken, Inspirationen und Vorstellungen vom Leben zeigen kann.
Also: Viel Spaß beim buchstabieren und hinterlasst mir doch gerne Anmerkungen, Vorschläge, Kritik und Kommentare!

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Abendliches Ritual – oder: In 6 Schritten zum perfekten Schlaf

1. Umziehen: (je nach Geruchs- und Breimatschpegel wird vorher auch ausgiebig gebadet)
Währenddessen wird natürlich nochmal ordentlich Quatsch gemacht und getobt, das muss sich vor dem Schlafen ja richtig lohnen!
2. Lesen: Wir legen uns gemeinsam aufs Bett, schauen ein Bilderbuch oder lesen eine Geschichte (der Regenbogenfisch ist zurzeit hoch im Kurs) und singen anschließend. Das Lied hierbei muss nicht zwangsläufig ein Gute-Nacht-Lied sein, manchmal ist es die Geschichte von der lieben Anne Kaffeekanne, der Katzentanz oder Aramsamsam. Ist es dann ein Schlaflied, steht Lalelu doch an oberster Stelle der „ Best of Schlaflieder“.
3. Schmusen: Das kann man ja gar nicht fett genug schreiben.
4. Nilpferd: (hat übrigens schon mich einst in den Schlaf gespieluhrt) wird aufgezogen, anschließend folgt die halb-Acht-Stellung der Augen
5. Milch: die kommt jetzt ins Spiel. Während des Trinkens stellt sich langsam aber sicher ein Schnarch-Rhythmus ein und das Zwergenkind schläft.
6. Das obligatorische Streicheln: Ein schneller Kopf Krauler und dann verlasse ich das Zimmer (vermutlich eine Geste, ohne die ich nicht entspannt gehen könnte…Muttis!)

Brei

Als das Thema Brei losging, habe ich versucht mich in verschiedene Meinungen reinzulesen, ob selbermachen, oder kaufen besser ist. Zugegebenermaßen habe ich mich anfangs nicht getraut Möhren selber zu kochen, weil ich sie einfach nicht so schön fein püriert bekommen habe, wie Hipp und Co das schaffen. Am Anfang war mir das schon sehr wichtig, wir haben übrigens mit 4 ½ Monaten angefangen. Nach kurzer Zeit bin ich dann aber auf das Selbermachen umgestiegen. Samstags ist bei uns immer Markt und da kaufe ich dann frisches Obst und Gemüse. Hier gibt es:
Morgens: Ein Obstbrei mit Wasser, meist nehme ich Banane, Apfel und Birne. Ich rühre alles mit Gries, Schmelzflocken oder Hirse an, je nach Lust und Laune (Griesbrei dauert natürlich länger, weil es kochen muss,…). Wenn es mal schnell gehen muss, nehme ich gerne auch die Bio Obst Gläschen von DM (Achtung: Die stehen nicht bei den Baby Gläschen, sondern in der Bio Abteilung)
Mittags: Möhren oder Pastinaken und Kartoffeln sind meist die Basis und dann kommt je nach Belieben und Vorrat alles Mögliche rein: Mais, Brokkoli, Avocado, Spinat, Zucchini, Aubergine,… Ich bin da ehrlich gesagt nicht so penibel. Mit Ausnahme von Fleisch. Wenn wir nicht gerade Hähnchen oder Pute vom Bauern haben, verwende ich die fertigen Fleischzubereitungen von HIPP. Ebenso bei Fisch. Hier wird etwa 2-3 Mal die Woche Fleisch und ein Mal Fisch gegessen. Übrigens versuche ich so zukochen, dass mein Freund und ich davon ebenfalls essen. Das ist praktischer, schneller und effektiver. Hier geht´s zu meinem Ratatouille Rezept. Schaut doch mal vorbei!
Abends: Gleiches Spielchen wie morgens, mit der Ausnahme, dass ich das Obst und Getreide nicht mit Wasser, sondern Kuhmilch (3,5%) anrühre.

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Cool bleiben

Ja, das nehmen sich vermutlich alle vor. Die Realität sieht dann meist anders aus. Oftmals habe ich das Gefühl, dass wir mit unserer noch fast kindlichen Naivität in der einen oder anderen Situation „cooler bleiben“, als manch andere Eltern. Natürlich werden wir hin und wieder schräg angeschaut, bekommen abwertende Blicke oder werden sogar ganz offen darauf angesprochen, dass angezweifelt wird, ob wir denn so richtig Eltern sein könnten. Oh man, Schlag vor den Kopf, das steht und fällt natürlich mit dem Alter, ist ja klar. Wir sind mit unseren 21 Jahren natürlich noch jung, aber darum geht es nicht. Wie gesagt, oft habe ich das Gefühl, dass wir mit einer gewissen Leichtigkeit an die Dinge gehen, die manche Eltern verloren haben. So war es zumindest bei unserem Sommerurlaub. Hier könnt ihr lesen, wie wir mit verrückten Deutschen, tiefenentspannten Holländern und einem kleinen Baby den Sommer verbracht haben.

Durchschlafen

Oh oh, ein heikles Thema. Unser Lüttje hat mit 6 Wochen durchgeschlafen und wehe (!) aber wirklich wehe (!) wir haben das kundgetan, geschweige denn uns darüber bei anderen Eltern gefreut. Da waren wir direkt raus, Freundschaft gekündigt, unten durch.
Schnell haben wir gemerkt, dass dieses Thema höchst sensibel ist, vor allem bei jenen Eltern, dessen Kinder Probleme mit ein-, durch oder generell schlafen haben.
Natürlich ist es bei uns nicht bei dem problemlosen Durchschlafen geblieben. Seit das Lüttje 6 Monate alt ist, gibt es auch hier Nächte, die ich verfluche und in denen ich schon das ein oder andere Mal zurück an die heftigen Reaktionen der anderen Eltern denken musste. Nicht zu schlafen macht einen auf Dauer ja wirklich wahnsinnig. Wir sind absolute Befürworter des Familienbetts, dazu aber später mehr.

Entwicklung

„Wie dein Kind kann noch nicht krabbeln? Da solltest du den Arzt mal fragen.“ Achja, ist das schön!
Diese Kommentare sind doch auf jeder Eltern, Freunde, Kinder Veranstaltung obligatorisch. Ich bin der Meinung, dass jedes Kind selbst entscheiden soll / muss / darf, wann es bereit für die nächste Entwicklung ist. Das hört auch nicht auf, ganz im Gegenteil! Da haben wir Eltern doch schonmal eine prima Möglichkeit zu lernen, dass das Kind selbst entscheiden kann, loslassen und so weiter. Aber bevor wir ins erwachsen werden gehen, bin ich doch dafür, dass ein Kind möglichst lange seine Kindheit genießen sollte.
Für alle, die es noch nicht wissen: Mein Sohn wird mit 12 Abi machen, hat dann mit 14 seinen Master in der Tasche, ist mit 20 Firmenchef und mit 25 Millionär. Klar soweit?

Familienbett

Ei, noch ein heikleres Thema. Wenn nicht eines der heikelsten Themen überhaupt. Es gibt einen meiner Meinung nach ganz wunderbaren Artikel dazu. Hier wird der Ursprungsgedanke des Familienbettes genannt. Dass es früher üblich war, dass das Kind bei der Mutter geschlafen hat. Auch wird thematisiert, dass Kinder sich am wohlsten fühlen, wenn sie in der Geborgenheit der Eltern schlafen können.
Wir sind Befürworter des Familienbettes und stehen da voll und ganz hinter. Auch, weil wir sehen, dass es bei uns am besten klappt. Wir bekommen alle genug Schlaf, können miteinander schmusen und sind glücklich damit. Natürlich muss jeder für sich entscheiden, wie er es handhabt.
Wir sind übrigens auch nicht der Meinung, dass wir als Paar zu kurz kommen, nur weil das Lüttje bei uns schläft. Ihr müsst nur erfinderisch und kreativ genug sein und vielleicht auch mal etwas tiefer im Erinnerungskästchen graben 🙂

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Geburt

Das vermutlich paradoxeste Ereignis meines Lebens: Noch nie habe ich so viel Schmerz und Freude zur gleichen Zeit empfunden. Und ja, eine Geburt ist schmerzhaft, vielleicht das Schmerzhafteste, das ich je erfahren habe,
ABER: Das eigene Kind danach im Armen zuhalten, ist weitaus Schöner und lässt alles vergessen und nein, das ist kein Mythos. Ich weiß noch, dass ich Schmerzen hatte, aber nicht mehr wie sich das angefühlt hat. Verrückt oder?
Ich möchte hier keinen Geburtsbericht schreiben, das würde dann wohlmöglich den Rahmen des ABCs sprengen, aber eine Sache zum Schluss (und das meine ich ebenfalls mit paradox!) Ich würde und werde mich immer wieder so entscheiden (und jetzt kommt´s:)
Ich würde mich sogar freuen, ein solches Ereignis noch ein weiteres Mal zu erleben!

Helden

Was sind Helden? Sind wir die Helden unserer Kinder? Ich kann mich gut erinnern, dass Mama und Papa für mich immer die großen, nein, die größten Vorbilder überhaupt waren. Das mit dem Hinterfragen kommt erst später und auch dann: Bleiben unsere Eltern nicht irgendwie auf ihre eigene Art unsere Helden?
Samy Deluxe (für alle, die ihn nicht kennen, ein deutscher Rapper) hat ein Lied für seinen Sohn geschrieben: Superheld
In dem Lied thematisiert er, dass die Vorbilder unserer Kinder nur weiß sind und ob er als Farbiger überhaupt der Superheld seines Kindes sein kann. Hört doch mal rein!

Impfen

Puh, noch so ein heikles Thema. Ich finde es sehr schwierig sich in diesem Meer aus Diskussionen, Meinungsänderungen, Entwicklungen und Protesten einen eigenen Standpunkt zu suchen.
Jetzt haben wir leider auch eine Bekannte, die durch die Nebenwirkung einer Impfung enorme Einschränkungen in ihrem Alltag bekommen hat. Das zu sehen macht mich unsicher, stutzig und vor allem vor jeder Impfung vom Lüttje Bauchweh.
Andererseits sehe ich auch Gegenbeispiele, wie in Berlin. Dort sind mehrere ungeimpfte Kinden an Masern erkrankt und teilweise auch verstorben.
Fazit: Wir lassen unseren Sohn impfen. Dennoch bin ich der Meinung, man sollte kritisch zu dem Thema stehen und sich damit auseinander setzen. Was denkt ihr darüber?

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Junge oder Mädchen?

Die ewig erste Frage, die jede Schwangere gestellt bekommt.
Ich war mir damals übrigens sehr sicher, dass unser Lüttje ein Mädchen wird. In einer Nacht (so um die 20. Schwangerschaftswoche herum, also Halbzeit) habe ich dann geträumt, dass wir im Kreißsaal sind, alles um uns herum ist rosa (so gar nicht meine Farbe übrigens). Das Kind kommt auf die Welt und voller Entsetzen sagt der Arzt: „Es tut mir sehr leid, aber es ist ein Junge.“
Was für ein Quatsch!! Ein rosa Kreissaal und ein Arzt, der sich für das Geschlecht des Neugeborenen entschuldigt.
Naja, nach besagter Nacht bin ich zu meinem Frauenarzt, weil ich super dolle Kreislaufprobleme hatte und was passiert?? Ratespiel!!
„Schauen Sie mal, hier sieht man eindeutig, dass es ein Junge wird!“ Verrückt ist das manchmal mit den Träumen (dazu später mehr). Dabei ist es dann auf jeden Fall geblieben.
Wusstet ihr übrigens, dass man bis vor 200 Jahren noch rosa als die Farbe für Jungs und blau dementsprechend als die Farbe für Mädchen bestimmt hat?

Krank sein – oder: Meine Kinderapotheke

Für mich bisher die schlimmste Erfahrung: Mein kleines und hilfloses Baby ist krank!! Und noch viel schlimmer: Ich kann ihm eigentlich nicht helfen.
Mit seinen jetzt fast 8 Monaten geht das eine oder andere schon, aber das erste mal Fieber, mit etwa 3 Monaten, war schon ziemlich gemein. Tragen, schmusen, kuscheln, streicheln, wippen, tragen, schmusen… und so weiter.
Mittlerweile habe ich mir eine kleine Notfall-Baby-Apotheke angeschafft, mit der ich ganz zufrieden bin.
Babix: Das Wick Medi-Night für die Minis. Ich schaue immer, dass ein bis zwei Tropfen in der Nähe vom Lüttje sind, wenn er von Husten und laufenden Nasen gezankt wird. Wichtig dabei: Er sollte nicht dran kommen können. Immerhin sind das ätherische Öle, die im Bauch von den Zwergen nichts zusuchen haben.
Kochsalzlösung: Das wohl beste Allheilmittel! Anfangs, als der Tränenkanal noch nicht durch war, hat das Lüttje regelmäßig ein paar Tropfen in die Augen bekommen und jetzt, wenn er Schnupfen hat, nutze ich Kochsalzlösung als Nasentropfen – löst auch den Schleim im Rachen – wunderbar, kann ich nur empfehlen!
Ben-u-Ron: Unsere Fieber- und Schmerzmittel als Zäpfchen. Gebe ich aber wirklich erst ab 39,5 Grad Fieber.
Monapax: Ein homeopathischer Hustensaft. Ich gebe ihn bei dollem Husten, vor allem abends, damit alle ein wenig Schlaf bekommen.
Osanit: Für zankende Zähne, die kommen wollen. Die weißen Kügelchen sind auch homeopathisch und wirklich hilfreich.
Nichtsdestotrotz greife ich gerne auf die altbekannten Hausmittel zurück wie eine geschnittene Zwiebel bei Husten, das Kirschkernkissen gegen Bauchweh und eine kühle Möhre zum Draufbeißen bei Zahnweh.

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Lächeln

Das erste Lächeln, auch Engelslächeln (im wahrsten Sinne des Wortes!), ist eine unbewusste Muskelregung der Neugeborenen, meist, wenn sie schlafen. Oh Gott ist das süß! Ich weiß gar nicht, wie oft ich in meinem Leben ein solches Gefühl purer Glückseligkeit empfunden habe.
Mit 6 Wochen hat das Lüttje uns dann zum ersten Mal ganz bewusst angelächelt und auch das war wunderbar.
Das erste richtige laute Lachen ist natürlich dann richtig herrlich. Aber dieses Engelslächeln ist doch irgendwie nochmal ganz besonders toll.

Musik

Mozart, Haydn, Bach,… soll alles ganz großartig sein für die Minis! Auch schon im Bauch. Aber ich muss ja ehrlich sein. Es gibt ganz tolle klassische Musik, aber mein Lieblingsgenre ist es jetzt nicht gerade.
Deswegen habe ich schon in der Schwangerschaft die Musik gehört, die ich sonst auch höre. Wir hören sehr viel Musik und vor allem queerbeet. Allerdings haben wir eine Vorliebe für Raggae. So waren die Beruhigungslieder, wenn das Lüttje im Bauch Rambazamba gemacht hat, bestimmt von Bob Marley und der Nilpferd Spieluhr.
Wunderbar ist, dass es immernoch die favorisierten Beruhigungslieder vom Zwergenkind sind, vor allem zum einschlafen. Einmal „No woman no cry“ und die Welt ist wieder in Ordnung.

Nuki

Oder vielleicht lieber Sauger? Mit Nuki verrate ich mich ja schon. Aber sagt ihr Mam-Sauger?
Also, die Katze ist ja eh schon aus dem Sack: Wir verwenden hier bei den Flaschen NUK und bei den Nukis die von NUK und MAM.
Aber jetzt das eigentliche Thema: Sind Nukis denn gesund? Schaden sie nicht den Zähnen? Wann sollen Kinder den Nuki abgeben? Fragen über Fragen und ehrlich gesagt, lasst uns in ein paar Jahren nochmal drüber sprechen. Das steht und fällt ja doch mit jedem einzelnen Kind.
Ich weiß aber noch, dass es bei mir die Faustregel gab, dass Nuki und Windeln nicht in den Kindergarten gehören und so habe ich mit 2 1/2 Jahren in einem sehr fairen und guten Tausch mit dem Osterhasen beides abgegeben und dafür eine Ernie und Bert Bettwäsche und einen Trinkbecher bekommen. Thema durch. Das war einfach.
Zu der Frage, ob ein Nuki den Zähnen schadet, kann ich auch nur die typische Antwort geben: Mir hat es auch nicht geschadet, ich brauchte nichtmal eine Zahnspange. Im Krankenhaus hat man uns übrigens „für den Fall der Fälle“ nach 24 Stunden bereits einen Nuki in die Hand gedrückt, also so dramatisch kann das Ganze ja nicht sein.

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Oma und Opa

Wisst ihr, was das schöne daran ist junge Eltern zu sein? Die Großeltern sind auch noch jung!
Meine Mama mit ihren 45 Jahren (die vermutlich stolzeste 45 Jährige Oma der Welt) ist natürlich sehr jung und dementsprechend noch sehr fit. Sie hat natürlich nicht diesen typischen Oma Charme, wie sich das alle so vorstellen, aber dafür haben wir noch eine Uroma mit 68 Jahren.
Aber egal ob 40, 60 oder 80, Großeltern sind doch wunderbar! Ich bin sehr froh, dass das Lüttje so viele verschiedene Generationen erleben kann. Es ist natürlich nicht immer einfach alle unter einen Hut zu bekommen und natürlich liegen die Sympathien sehr verteilt (um das mal vorsichtig auszudrücken), das ist vermutlich ganz typisch in einer Großfamilie, aber unterm Strich sind Großfamilien mit vielen wunderbaren Großeltern doch großartig, oder?

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Pflege

Jedes Mal stehe ich vor dem Regal im DM und überlege mir, ob ich nicht doch mehr kaufen soll. Es gibt ja so wahnsinnig viele Produkte mittlerweise, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen kann.
Die ersten vier Monate habe ich alles mit Muttermilch gemacht: Gebadet, auf Kratzer getupft,… jetzt benutzen wir Penaten und sind damit sehr zufrieden. Bisher hatten wir keinerlei Probleme, weder bei dem Pflege-Bad, noch bei der Körperlotion.
Generell bin ich bei Pflegeprodukten bei Babys der Meinung: Weniger ist mehr!

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Quengeln

„Wääääääääääh!!“ – Dieser Ton. Den kennen alle Eltern. Den fürchten alle Eltern.
Ich empfinde das Quengeln als das Anstrengenste am Mama-Dasein! So, das ist mein Statement.
Ne, jetzt mal ganz ehrlich: Ein weinendes Kind, sei es müde, traurig, krank oder was auch immer, empfinde ich nicht als anstrengend. Wir haben auch schlechte Tage. Nur haben wir das Weinen als Erwachsene oftmals traurigerweise abgelegt. Man darf weinen. Wir dürfen weinen. Kinder erlauben sich das noch und das ist auch gut so.Aber quengeln, weil der Zwerg seinen Willen nicht bekommt, in dieser ganz speziellen Tonlage bringt einen wirklich zur Weißglut. Mich zumindest. Zum Glück ist das hier eher die Seltenheit (und ja ich klopfe gerade kurz auf den Holztisch).

Rhythmus

Während mich das Quengeln fast wahnsinnig macht, hat die Sache mit dem Rhythmus mir vermutlich einige graue Haare und Falten (in spe) beschert.
Wir sind Studenten. Studenten arbeiten nachts, feiern nachts, schlafen lange, schlafen zwischendurch und haben alles Mögliche, aber mit Sicherheit keinen Rhythmus.
Anfangs waren wir da doch noch sehr entspannt und haben, wenn es das Lüttje zugelassen hat, bis 10, 11 oder auch 12 geschlafen. Dementsprechend ist er abends natürlich erst gegen 12 schlafen gegangen.
Jetzt, da er in die Tagespflege zu seinen Großeltern an drei Tagen geht und wir in der Klausurphase auch einfach fassbare Uhrzeiten gebraucht haben, sei es zum lernen oder auch mal Ruhe haben, haben wir gemerkt, dass wir einfach nicht drum herum kommen.
Ich kann euch sagen, es hat uns wirklich mehr abverlangt, als wir uns das je vorgestellt haben. Geholfen haben uns dabei vor allem Rituale, Regelmäßigkeiten, abends, aber auch den Tag über verteilt, feste Essens- und Schlafzeiten und Geduld.
Auch wenn ich vor ein paar Wochen noch der Meinung war, dass ein fester Rhythmus nicht so wichtig ist, bin ich jetzt vom Gegenteil überzeugt. Es macht vieles einfacher und gibt auch uns einen entspannteren Zeitrahmen, in dem man mal was schafft, oder auch Zeit für sich hat. Es lohnt sich!

Stillen

Jetzt geht jeder Mama das Herz auf. Stillen ist so großartig! Mal abgesehen davon, dass es gesundheitlich das Beste für die Minis und super praktisch ist, ist es einfach emotional eine super besondere Sache.
In der Schwangerschaft habe ich schon den einen oder anderen Gedanken damit verbracht, was passiert, wenn ich nicht stillen kann. Ich wollte auf jeden Fall stillen und als das Lüttje keine halbe Stunde nachdem er das Licht der Welt erblickt hat schon angelegt werden wollte, war ich sehr erleichtert. Leider gibt es doch einige Mamis, die nicht stillen können.Bei uns hat es glücklicherweise geklappt und ich bin immernoch fasziniert, was Mutter Natur sich dabei gedacht hat. Klar, Tipps sind super, aber ich hatte das Gefühl, dass man stillen nur fühlen und nicht lernen kann.
Stillen klappt einfach und es wird genau das abgedeckt, was das Baby braucht. Wahnsinn!
Falls hier gerade Mamis sind, die noch Anfangsschwierigkeiten haben, lasst euch nicht entmutigen! Meine Hebamme hat gesagt, dass Baby und Mama etwa 6-8 Wochen brauchen, um einen festen Stillrhythmus zu bekommen. Also, haltet durch und lasst euch nicht entmutigen!

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Träumen

Träume sind bekanntlich das, was wir vom Tag verarbeiten. Das wird bei Babys nicht anders sein. Ich habe mich gefragt, was Babys wohl träumen. Vor allem finde ich das dann interessant, wenn sie Albträume haben. Was passiert tagsüber, dass sie manchmal nachts laut weinend aufwachen und sich nur beruhigen lassen, indem sie geschmust werden?
Das Lüttje hatte gerade die ersten Wochen wirklich oft solche Albträume und es hat mir das Herz gebrochen. Klar, Babys erleben und nehmen so unfassbar viel auf, aber warum werden daraus Albträume?
Zum Glück ist es jetzt besser. Aber kennt ihr das? Ich fand es wirklich ganz grausam!

Untersuchungen

Davon können alle Eltern ein Liedchen singen: U1, U2, U3, U4,… einerseits finde ich super interessant zu erfahren, wie das Zwergenkind sich entwickelt hat, gewachsen ist und was die Ärztin dazu sagt, aber diese ganzen Untersuchungen, gerade in Kombi mit Impfungen, sind doch gerade die ersten Wochen super nervig, oder?
Ich kann mich vor allem noch erinnern, dass das Lüttje an dem Tag nach der Entbindung Blut aus der Ferse abgenommen bekommen hat. Das war grausam! Das muss alles sein, ich weiß, aber meine von Hormonen beeinflussten, völlig abgedrehten Mutterinstinkte, hätten am liebsten die Kinderkrankenschwester gekillt und das Baby fest in den Arm geschlossen und ihm gesagt, dass alles gut ist.

Verstecken

Nein, ich meine nicht das Spiel Verstecken, ich meine uns Mamis.
Wir Mamis verstecken uns viel zu viel, damit schließe ich mich auch mit ein. Insbesondere die ersten Monate haben wir doch irgendwie das Gefühl unseren Körper nicht zeigen zu wollen. Leider trifft man viel zu selten Mütter, die sich hinstellen und sagen: „Ich habe ein Kind entbunden und stehe dazu.“
9 Monate Babybauch, Hormone und Stillen machen was mit dem Körper. Mein theoretisches Ich sagt jetzt: „Und das ist auch gut so! Das muss so sein. Eigentlich müssen wir Mütter uns sogar zeigen und sagen: Schau mal, ich habe ein Wunder erlebt. Und das ist diese Zeit der 9 Monate und die Geburt doch, ein Wunder, oder nicht?“
Ja, und mein praktisches Ich tut sich doch noch etwas schwer.

Windeln

Sind hier Eltern, die mit Stoffwindeln wickeln? Tatsächlich habe ich mich mit dem Thema während der Schwangerschaft beschäftigt, weil ich fast nur Horrorgeschichten zu den üblichen Windeln gehört habe: „Die machen wund“, „Das ist ungesund“,…
Letzten Endes haben wir uns für die Babylove Windeln, also die DM Windeln entschieden, und siehe da: Das Kind ist nicht wund, sondern kerngesund.
Nichtsdestotrotz würde mich ein Erfahrungsbericht zu Stoffwindeln doch sehr interessieren! Also Stoffwindel-Eltern vor!

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Xtreme viel los

Na extrem viel los, das kann man mit einem Kind wohl laut sagen!
Prioritäten ändern sich, Hobbys, Erwartungen, Abläufe, der ganze Alltag und leider ist das auch nicht nur positiv. Einerseits muss man wahnsinnig aufpassieren, sich selbst nicht zu verlieren und andererseits ändert sich auch das Umfeld. Vielleicht kommen wir jetzt wieder zum Alter (unsere Freunde haben halt noch keine Kinder), da verändert sich auch der Freundeskreis. Nicht alle haben Verständnis dafür.
Aber bevor es jetzt hier zu negativ wird, machen wir mal einen Strich. Über das Dasein als junge Eltern und Studenten werde ich euch ein anderes Mal berichten.
Also mit Kindern wird es nie langweilig, aber was erzähle ich euch? Mit Kindern ist nicht nur wahnsinnig viel los, nein, Kinder bereichern das Leben mehr, als alles was ich bisher je erlebt habe!

1 Year with baby

Noch ist es nicht so weit. Das Lüttje ist jetzt fast 8 Monate, aber wie ihr wisst, geht das immer schneller, als dass man Zeit sagen kann. So langsam aber sicher fange ich an mir Gedanken über die erste Geburtstagsfeier zu machen. Ist ja schon etwas Besonderes!
Wenn ihr Ideen und Inspirationen zu Deko, Essen, Geschenken oder was auch immer habt, bin ich sehr dankbar dafür!
Und da wir schon beim Thema sind, geht es jetzt zum letzten Buchstaben:

Zeit

Bilde ich mir das ein, oder vergeht die Zeit mit einem Kind noch schneller, als sowieso schon?
Gefühlt habe ich doch gestern erst erfahren schwanger zu sein. Jetzt krabbelt das Lüttje durch die Wohnung, setzt sich hin und versucht sich hochzuziehen. Morgen wird er dann eingeschult, übermorgen macht er Abi und in einer Woche zieht er aus. Mannomann. Wir versuchen auf jeden Fall die Zeit voll und ganz zu genießen.

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Ich hoffe ihr hattet Spaß beim buchstabieren, konntet einen kleinen Eindruck von unserem Leben bekommen und wurdet etwas inspiriert.

Schreibt mir doch gerne, ob ihr Ideen, eine andere Meinung zu einem Thema habt oder ob es euch ähnlich ergeht!

Einen schönen Start in die Woche,
eure Svea

 

Ein Gedanke zu „26 Themen aus dem Leben – Unser Baby ABC

  1. Pingback: Eine schnelle und etwas andere Vorstellungsrunde – los geht´s!! – Bullerbuehausen

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