Hervorgehobener Beitrag

Puten Paprika-Curry für die ganze Familie

Hallo zusammen,

heute gibt es von mir nochmal ein Rezept für alle! 🙂 Genau wie bei dem Ratatouille Rezept, könnt ihr mit einem Mal kochen den Brei für das kleinste Familienmitglied, aber auch eine  leckere Mahlzeit für die Großen zaubern!

Es gibt allerdings einen Unterschied, ich habe nämlich zwei verschiedene Portionen Brei für den Mini kochen können, dazu später mehr!

Jetzt erstmal dazu, was ihr braucht:

Zutaten: (für 4 Personen und 1 Baby)

500g Putengeschnetzeltes

2 Tassen Reis (dementsprechend 4 Tassen Wasser)

4 Möhren

2 Paprikas (ich bevorzuge rote)

200g Schmand

200ml Sahne

200ml Milch

1 Speisezwiebel

Salz, Pfeffer, Curry, Paprika (süß), Kräuter der Provence

17269864_1624096977615287_1939059383_o

Bevor es losgeht, kommt noch mein kleiner Tipp, der bei diesem Rezept besonders ist:
Ich habe einen Tag zuvor die 4 Möhren geschält, in dünne Scheiben geschnitten und mit etwas Olivenöl kurz angebraten.
Nach etwa 5 Minuten habe ich dann 4 Tassen Wasser (doppelt so viele, wie Reis) zu den Möhren gegeben und aufkochen lassen.
Dann den Reis dazugegeben und etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis der Reis fertig ist. Alles pürieren und fertig!
Die Idee kam übrigens, weil das Lüttje krank war und ich etwas schonendes für den Magen kochen wollte.

17230140_1619704974721154_538988527_o

Das müsst ihr natürlich nicht machen 🙂 Ich hatte so dann schon den fertigen Reis mit den Möhren und konnte mich gänzlich dem Rest widmen. Falls ihr den Reis parallel kocht, setzt das Wasser am besten auf, bevor ihr mit dem Schnibbeln des Gemüses startet.

Jetzt geht´s los:

1) Schneidet die beiden Paprikas und Zwiebel in kleine Stücke

 

2) Jetzt werden die Paprikas in etwas Olivenöl 5-10 Minuten angebraten (je nachdem wie weich ihr sie möchtet)

3) Die Zwiebeln hinzugeben und weitere 3- 5 Minuten braten

4) Das Putengeschnetzeltes zu der Paprika-Zwiebel Mischung geben und durchbraten

17236974_1624096747615310_1547461579_o

5) Jetzt ist die Frage, ob ihr etwas Fleisch oder Paprika zu dem Brei geben möchtet. Das müsstet ihr jetzt aus der Pfanne nehmen und dem Möhren-Reis-Brei hinzufügen und pürieren. Ansonsten (bzw. jetzt) das Geschnetzelte mit Salz, Pfeffer, Curry, Paprika und Kräuter der Provence würzen

6) Sahne und Milch hinzufügen und aufkochen lassen

17273908_1624096677615317_1104932218_o

7) 5-10 Minuten köcheln lassen, den Schmand hinzufügen (dreht dazu die Temperatur auf die niedrigste Stufe) und abschmecken

8) Als letzten Schritt gebt ihr den Reis des Vortages in die Pfanne, um diesen nochmal zu erwärmen (falls ihr ihn parallel gekocht habt, müsst ihr das natürlich nicht machen, wir mögen es aber super gerne, weil der Reis sich dann so super mit der Sauce verbindet)

17311781_1624096587615326_1597631590_o

Servieren und FERTIG! ✅

17273299_1624096437615341_138798670_o

Viel Spaß beim Nachkochen!

Wenn ihr weitere Rezept Ideen sucht, schaut doch auf meiner „Schnell und Gesund“-Pinnwand bei Pinterest vorbei!

Schreibt mir gerne, wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt!

Einen guten Start in die Woche,
eure Svea

Hallo Pinterest!

Nähen, basteln, kochen, putzen, einrichten… all das funktioniert bei mir mit Pinterest! 

Pinterest ist für mich gleichermaßen Ratgeber, wie auch die vermutlich ausgeprägteste Sucht in meinem Leben, was aber definitiv nicht zu negativ gemeint ist :). Ihr wisst, wovon ich spreche ;).

Um euch an meinen Ideen, Inspirationen und Gedanken teilhaben zu lassen, gibt es jetzt auch einen Bullerbuehausen Account bei Pinterest.

Schaut doch mal in meine Pinnwände rein, da findet ihr gesammelte Ideen zu den Themen:

Nähen

DIY Deko 

17194074_1619709801387338_1822535455_o

DIY Möbel  (ihr seht, wir ziehen im Mai um 🙂 )

Lüttje (mein Sohn)

Kinderzimmer

Schnell und gesund kochen (nicht uninteressant für Multitasking-Mamas und Papas)

Wenn ihr Lust habt, stöbert doch mal durch mein Ratatouille Rezept! Da kam die Inspiration ebenfalls von Pinterest.

Ich habe auch vor, eigene Ideen und Werke dort einzustellen. Geplant sind Rezepte, Nähwerke und DIY Möbel (wir werden ein Palettenbett für die neue Wohnung bauen) und DIY Deko (was da geplant ist, findet ihr auf der Pinnwand).

Viel Spaß beim Stöbern und inspiriert werden!

eure Svea

P.S.: ACHTUNG: Suchtgefahr (nicht, dass ihr nachher sagt, ich hätte euch nicht gewarnt! 🙂 )

 

Die schnelle und etwas andere Vorstellungsrunde – Los geht´s!

Wenn ich nicht ich wäre, sondern…

Die liebe Anni von Buecherwelten hat mich auf diese Idee gebracht, schaut gerne mal bei ihr vorbei!

Für Bücher und Fantasiewelten habe ich doch auch den einen oder anderen Faible und musste einfach an dieser Vorstellungsrunde teilnehmen, zumal ich kein Fan dieser „0815-small talk-Vorstellung“ bin (leider habe ich auch noch keinen Masterplan für Alternativen entwickelt). Umso mehr freue ich mich über jede neue Inspiration.

So, jetzt geht´s auch schon los!!

Wenn ich nicht ich wäre, sondern…

...ein Monat: Mai

…ein Wochentag: Samstag

…eine Tageszeit: früher Abend

…ein Planet: Sonne

...ein Meerestier: Delphin

…eine Richtung: Richtung Meer

…eine Himmelsrichtung: Südwest

…eine Zahl: 42

…ein Schmuckstück: Lächeln

…ein Kosmetikprodukt: Handcreme

…eine Pflanze: Tulpe

…eine Flüssigkeit: Salzwasser

…ein Baum: Eukalyptus

…ein Vogel: Adler

…ein Möbelstück: Couch

…ein Wetter: Frühlingssonne

…ein mythisches Wesen: Elbe

…eine Farbe: Blau

…ein Element: Wasser

…eine Stimmung: harmonisch

…ein Auto: alter VW Bus

…eine Sportart: Volleyball

…ein Lied: Lovely Day – Bill Withers  (ACHTUNG: Gute Laune vorprogrammiert!!)

…ein Körperteil: Auge

…ein Schulfach: Deutsch

…ein Gesichtsausdruck: eine Augenbraue hochziehen

…ein Gegenstand: Plattenspieler

…ein Wort: Liebe

…ein Getränk: Altbier

…eine Eissorte: Vanille

…ein Märchen: Sterntaler

…ein Land: Holland

…eine Stadt: Santiago de Compostela

So, jetzt ist mein Standpunkt klar, ne?! 🙂 Falls ich euch neugierig gemacht habe und ihr mehr über unsere Welt als Studenten mit Baby erfahren möchtet, schaut doch mal in unser Baby ABC rein!

Außerdem freue ich mich, wenn ihr ebenfalls an der etwas anderen Vorstellungsrunde teilnehmen möchtet und ich so mehr über euch erfahre!

Bis bald, eure Svea

26 Themen aus dem Leben – Unser Baby ABC

Wie kann ich euch in einem Beitrag möglichst viel aus unserer Welt zeigen?

Genau das habe ich mich gefragt, klar ich kann mich mal eben vorstellen so à la „Hey, ich bin Svea, 21 Jahre…“ ist aber doch äußerst unoriginell, nicht?

So kam dann die Idee mit dem ABC, durch das ich euch ein wenig mit in unsere Welt nehmen und unsere Ideen, Gedanken, Inspirationen und Vorstellungen vom Leben zeigen kann.
Also: Viel Spaß beim buchstabieren und hinterlasst mir doch gerne Anmerkungen, Vorschläge, Kritik und Kommentare!

16810081_1595984543759864_346563101_o

Abendliches Ritual – oder: In 6 Schritten zum perfekten Schlaf

1. Umziehen: (je nach Geruchs- und Breimatschpegel wird vorher auch ausgiebig gebadet)
Währenddessen wird natürlich nochmal ordentlich Quatsch gemacht und getobt, das muss sich vor dem Schlafen ja richtig lohnen!
2. Lesen: Wir legen uns gemeinsam aufs Bett, schauen ein Bilderbuch oder lesen eine Geschichte (der Regenbogenfisch ist zurzeit hoch im Kurs) und singen anschließend. Das Lied hierbei muss nicht zwangsläufig ein Gute-Nacht-Lied sein, manchmal ist es die Geschichte von der lieben Anne Kaffeekanne, der Katzentanz oder Aramsamsam. Ist es dann ein Schlaflied, steht Lalelu doch an oberster Stelle der „ Best of Schlaflieder“.
3. Schmusen: Das kann man ja gar nicht fett genug schreiben.
4. Nilpferd: (hat übrigens schon mich einst in den Schlaf gespieluhrt) wird aufgezogen, anschließend folgt die halb-Acht-Stellung der Augen
5. Milch: die kommt jetzt ins Spiel. Während des Trinkens stellt sich langsam aber sicher ein Schnarch-Rhythmus ein und das Zwergenkind schläft.
6. Das obligatorische Streicheln: Ein schneller Kopf Krauler und dann verlasse ich das Zimmer (vermutlich eine Geste, ohne die ich nicht entspannt gehen könnte…Muttis!)

Brei

Als das Thema Brei losging, habe ich versucht mich in verschiedene Meinungen reinzulesen, ob selbermachen, oder kaufen besser ist. Zugegebenermaßen habe ich mich anfangs nicht getraut Möhren selber zu kochen, weil ich sie einfach nicht so schön fein püriert bekommen habe, wie Hipp und Co das schaffen. Am Anfang war mir das schon sehr wichtig, wir haben übrigens mit 4 ½ Monaten angefangen. Nach kurzer Zeit bin ich dann aber auf das Selbermachen umgestiegen. Samstags ist bei uns immer Markt und da kaufe ich dann frisches Obst und Gemüse. Hier gibt es:
Morgens: Ein Obstbrei mit Wasser, meist nehme ich Banane, Apfel und Birne. Ich rühre alles mit Gries, Schmelzflocken oder Hirse an, je nach Lust und Laune (Griesbrei dauert natürlich länger, weil es kochen muss,…). Wenn es mal schnell gehen muss, nehme ich gerne auch die Bio Obst Gläschen von DM (Achtung: Die stehen nicht bei den Baby Gläschen, sondern in der Bio Abteilung)
Mittags: Möhren oder Pastinaken und Kartoffeln sind meist die Basis und dann kommt je nach Belieben und Vorrat alles Mögliche rein: Mais, Brokkoli, Avocado, Spinat, Zucchini, Aubergine,… Ich bin da ehrlich gesagt nicht so penibel. Mit Ausnahme von Fleisch. Wenn wir nicht gerade Hähnchen oder Pute vom Bauern haben, verwende ich die fertigen Fleischzubereitungen von HIPP. Ebenso bei Fisch. Hier wird etwa 2-3 Mal die Woche Fleisch und ein Mal Fisch gegessen. Übrigens versuche ich so zukochen, dass mein Freund und ich davon ebenfalls essen. Das ist praktischer, schneller und effektiver. Hier geht´s zu meinem Ratatouille Rezept. Schaut doch mal vorbei!
Abends: Gleiches Spielchen wie morgens, mit der Ausnahme, dass ich das Obst und Getreide nicht mit Wasser, sondern Kuhmilch (3,5%) anrühre.

16805206_1595982753760043_1743106323_o

Cool bleiben

Ja, das nehmen sich vermutlich alle vor. Die Realität sieht dann meist anders aus. Oftmals habe ich das Gefühl, dass wir mit unserer noch fast kindlichen Naivität in der einen oder anderen Situation „cooler bleiben“, als manch andere Eltern. Natürlich werden wir hin und wieder schräg angeschaut, bekommen abwertende Blicke oder werden sogar ganz offen darauf angesprochen, dass angezweifelt wird, ob wir denn so richtig Eltern sein könnten. Oh man, Schlag vor den Kopf, das steht und fällt natürlich mit dem Alter, ist ja klar. Wir sind mit unseren 21 Jahren natürlich noch jung, aber darum geht es nicht. Wie gesagt, oft habe ich das Gefühl, dass wir mit einer gewissen Leichtigkeit an die Dinge gehen, die manche Eltern verloren haben. So war es zumindest bei unserem Sommerurlaub. Hier könnt ihr lesen, wie wir mit verrückten Deutschen, tiefenentspannten Holländern und einem kleinen Baby den Sommer verbracht haben.

Durchschlafen

Oh oh, ein heikles Thema. Unser Lüttje hat mit 6 Wochen durchgeschlafen und wehe (!) aber wirklich wehe (!) wir haben das kundgetan, geschweige denn uns darüber bei anderen Eltern gefreut. Da waren wir direkt raus, Freundschaft gekündigt, unten durch.
Schnell haben wir gemerkt, dass dieses Thema höchst sensibel ist, vor allem bei jenen Eltern, dessen Kinder Probleme mit ein-, durch oder generell schlafen haben.
Natürlich ist es bei uns nicht bei dem problemlosen Durchschlafen geblieben. Seit das Lüttje 6 Monate alt ist, gibt es auch hier Nächte, die ich verfluche und in denen ich schon das ein oder andere Mal zurück an die heftigen Reaktionen der anderen Eltern denken musste. Nicht zu schlafen macht einen auf Dauer ja wirklich wahnsinnig. Wir sind absolute Befürworter des Familienbetts, dazu aber später mehr.

Entwicklung

„Wie dein Kind kann noch nicht krabbeln? Da solltest du den Arzt mal fragen.“ Achja, ist das schön!
Diese Kommentare sind doch auf jeder Eltern, Freunde, Kinder Veranstaltung obligatorisch. Ich bin der Meinung, dass jedes Kind selbst entscheiden soll / muss / darf, wann es bereit für die nächste Entwicklung ist. Das hört auch nicht auf, ganz im Gegenteil! Da haben wir Eltern doch schonmal eine prima Möglichkeit zu lernen, dass das Kind selbst entscheiden kann, loslassen und so weiter. Aber bevor wir ins erwachsen werden gehen, bin ich doch dafür, dass ein Kind möglichst lange seine Kindheit genießen sollte.
Für alle, die es noch nicht wissen: Mein Sohn wird mit 12 Abi machen, hat dann mit 14 seinen Master in der Tasche, ist mit 20 Firmenchef und mit 25 Millionär. Klar soweit?

Familienbett

Ei, noch ein heikleres Thema. Wenn nicht eines der heikelsten Themen überhaupt. Es gibt einen meiner Meinung nach ganz wunderbaren Artikel dazu. Hier wird der Ursprungsgedanke des Familienbettes genannt. Dass es früher üblich war, dass das Kind bei der Mutter geschlafen hat. Auch wird thematisiert, dass Kinder sich am wohlsten fühlen, wenn sie in der Geborgenheit der Eltern schlafen können.
Wir sind Befürworter des Familienbettes und stehen da voll und ganz hinter. Auch, weil wir sehen, dass es bei uns am besten klappt. Wir bekommen alle genug Schlaf, können miteinander schmusen und sind glücklich damit. Natürlich muss jeder für sich entscheiden, wie er es handhabt.
Wir sind übrigens auch nicht der Meinung, dass wir als Paar zu kurz kommen, nur weil das Lüttje bei uns schläft. Ihr müsst nur erfinderisch und kreativ genug sein und vielleicht auch mal etwas tiefer im Erinnerungskästchen graben 🙂

16106312_1550917804933205_1798182032_o

Geburt

Das vermutlich paradoxeste Ereignis meines Lebens: Noch nie habe ich so viel Schmerz und Freude zur gleichen Zeit empfunden. Und ja, eine Geburt ist schmerzhaft, vielleicht das Schmerzhafteste, das ich je erfahren habe,
ABER: Das eigene Kind danach im Armen zuhalten, ist weitaus Schöner und lässt alles vergessen und nein, das ist kein Mythos. Ich weiß noch, dass ich Schmerzen hatte, aber nicht mehr wie sich das angefühlt hat. Verrückt oder?
Ich möchte hier keinen Geburtsbericht schreiben, das würde dann wohlmöglich den Rahmen des ABCs sprengen, aber eine Sache zum Schluss (und das meine ich ebenfalls mit paradox!) Ich würde und werde mich immer wieder so entscheiden (und jetzt kommt´s:)
Ich würde mich sogar freuen, ein solches Ereignis noch ein weiteres Mal zu erleben!

Helden

Was sind Helden? Sind wir die Helden unserer Kinder? Ich kann mich gut erinnern, dass Mama und Papa für mich immer die großen, nein, die größten Vorbilder überhaupt waren. Das mit dem Hinterfragen kommt erst später und auch dann: Bleiben unsere Eltern nicht irgendwie auf ihre eigene Art unsere Helden?
Samy Deluxe (für alle, die ihn nicht kennen, ein deutscher Rapper) hat ein Lied für seinen Sohn geschrieben: Superheld
In dem Lied thematisiert er, dass die Vorbilder unserer Kinder nur weiß sind und ob er als Farbiger überhaupt der Superheld seines Kindes sein kann. Hört doch mal rein!

Impfen

Puh, noch so ein heikles Thema. Ich finde es sehr schwierig sich in diesem Meer aus Diskussionen, Meinungsänderungen, Entwicklungen und Protesten einen eigenen Standpunkt zu suchen.
Jetzt haben wir leider auch eine Bekannte, die durch die Nebenwirkung einer Impfung enorme Einschränkungen in ihrem Alltag bekommen hat. Das zu sehen macht mich unsicher, stutzig und vor allem vor jeder Impfung vom Lüttje Bauchweh.
Andererseits sehe ich auch Gegenbeispiele, wie in Berlin. Dort sind mehrere ungeimpfte Kinden an Masern erkrankt und teilweise auch verstorben.
Fazit: Wir lassen unseren Sohn impfen. Dennoch bin ich der Meinung, man sollte kritisch zu dem Thema stehen und sich damit auseinander setzen. Was denkt ihr darüber?

16810695_1595982543760064_678251630_o

Junge oder Mädchen?

Die ewig erste Frage, die jede Schwangere gestellt bekommt.
Ich war mir damals übrigens sehr sicher, dass unser Lüttje ein Mädchen wird. In einer Nacht (so um die 20. Schwangerschaftswoche herum, also Halbzeit) habe ich dann geträumt, dass wir im Kreißsaal sind, alles um uns herum ist rosa (so gar nicht meine Farbe übrigens). Das Kind kommt auf die Welt und voller Entsetzen sagt der Arzt: „Es tut mir sehr leid, aber es ist ein Junge.“
Was für ein Quatsch!! Ein rosa Kreissaal und ein Arzt, der sich für das Geschlecht des Neugeborenen entschuldigt.
Naja, nach besagter Nacht bin ich zu meinem Frauenarzt, weil ich super dolle Kreislaufprobleme hatte und was passiert?? Ratespiel!!
„Schauen Sie mal, hier sieht man eindeutig, dass es ein Junge wird!“ Verrückt ist das manchmal mit den Träumen (dazu später mehr). Dabei ist es dann auf jeden Fall geblieben.
Wusstet ihr übrigens, dass man bis vor 200 Jahren noch rosa als die Farbe für Jungs und blau dementsprechend als die Farbe für Mädchen bestimmt hat?

Krank sein – oder: Meine Kinderapotheke

Für mich bisher die schlimmste Erfahrung: Mein kleines und hilfloses Baby ist krank!! Und noch viel schlimmer: Ich kann ihm eigentlich nicht helfen.
Mit seinen jetzt fast 8 Monaten geht das eine oder andere schon, aber das erste mal Fieber, mit etwa 3 Monaten, war schon ziemlich gemein. Tragen, schmusen, kuscheln, streicheln, wippen, tragen, schmusen… und so weiter.
Mittlerweile habe ich mir eine kleine Notfall-Baby-Apotheke angeschafft, mit der ich ganz zufrieden bin.
Babix: Das Wick Medi-Night für die Minis. Ich schaue immer, dass ein bis zwei Tropfen in der Nähe vom Lüttje sind, wenn er von Husten und laufenden Nasen gezankt wird. Wichtig dabei: Er sollte nicht dran kommen können. Immerhin sind das ätherische Öle, die im Bauch von den Zwergen nichts zusuchen haben.
Kochsalzlösung: Das wohl beste Allheilmittel! Anfangs, als der Tränenkanal noch nicht durch war, hat das Lüttje regelmäßig ein paar Tropfen in die Augen bekommen und jetzt, wenn er Schnupfen hat, nutze ich Kochsalzlösung als Nasentropfen – löst auch den Schleim im Rachen – wunderbar, kann ich nur empfehlen!
Ben-u-Ron: Unsere Fieber- und Schmerzmittel als Zäpfchen. Gebe ich aber wirklich erst ab 39,5 Grad Fieber.
Monapax: Ein homeopathischer Hustensaft. Ich gebe ihn bei dollem Husten, vor allem abends, damit alle ein wenig Schlaf bekommen.
Osanit: Für zankende Zähne, die kommen wollen. Die weißen Kügelchen sind auch homeopathisch und wirklich hilfreich.
Nichtsdestotrotz greife ich gerne auf die altbekannten Hausmittel zurück wie eine geschnittene Zwiebel bei Husten, das Kirschkernkissen gegen Bauchweh und eine kühle Möhre zum Draufbeißen bei Zahnweh.

16810858_1595982727093379_1793528605_o

Lächeln

Das erste Lächeln, auch Engelslächeln (im wahrsten Sinne des Wortes!), ist eine unbewusste Muskelregung der Neugeborenen, meist, wenn sie schlafen. Oh Gott ist das süß! Ich weiß gar nicht, wie oft ich in meinem Leben ein solches Gefühl purer Glückseligkeit empfunden habe.
Mit 6 Wochen hat das Lüttje uns dann zum ersten Mal ganz bewusst angelächelt und auch das war wunderbar.
Das erste richtige laute Lachen ist natürlich dann richtig herrlich. Aber dieses Engelslächeln ist doch irgendwie nochmal ganz besonders toll.

Musik

Mozart, Haydn, Bach,… soll alles ganz großartig sein für die Minis! Auch schon im Bauch. Aber ich muss ja ehrlich sein. Es gibt ganz tolle klassische Musik, aber mein Lieblingsgenre ist es jetzt nicht gerade.
Deswegen habe ich schon in der Schwangerschaft die Musik gehört, die ich sonst auch höre. Wir hören sehr viel Musik und vor allem queerbeet. Allerdings haben wir eine Vorliebe für Raggae. So waren die Beruhigungslieder, wenn das Lüttje im Bauch Rambazamba gemacht hat, bestimmt von Bob Marley und der Nilpferd Spieluhr.
Wunderbar ist, dass es immernoch die favorisierten Beruhigungslieder vom Zwergenkind sind, vor allem zum einschlafen. Einmal „No woman no cry“ und die Welt ist wieder in Ordnung.

Nuki

Oder vielleicht lieber Sauger? Mit Nuki verrate ich mich ja schon. Aber sagt ihr Mam-Sauger?
Also, die Katze ist ja eh schon aus dem Sack: Wir verwenden hier bei den Flaschen NUK und bei den Nukis die von NUK und MAM.
Aber jetzt das eigentliche Thema: Sind Nukis denn gesund? Schaden sie nicht den Zähnen? Wann sollen Kinder den Nuki abgeben? Fragen über Fragen und ehrlich gesagt, lasst uns in ein paar Jahren nochmal drüber sprechen. Das steht und fällt ja doch mit jedem einzelnen Kind.
Ich weiß aber noch, dass es bei mir die Faustregel gab, dass Nuki und Windeln nicht in den Kindergarten gehören und so habe ich mit 2 1/2 Jahren in einem sehr fairen und guten Tausch mit dem Osterhasen beides abgegeben und dafür eine Ernie und Bert Bettwäsche und einen Trinkbecher bekommen. Thema durch. Das war einfach.
Zu der Frage, ob ein Nuki den Zähnen schadet, kann ich auch nur die typische Antwort geben: Mir hat es auch nicht geschadet, ich brauchte nichtmal eine Zahnspange. Im Krankenhaus hat man uns übrigens „für den Fall der Fälle“ nach 24 Stunden bereits einen Nuki in die Hand gedrückt, also so dramatisch kann das Ganze ja nicht sein.

16805138_1595982487093403_641660567_o

Oma und Opa

Wisst ihr, was das schöne daran ist junge Eltern zu sein? Die Großeltern sind auch noch jung!
Meine Mama mit ihren 45 Jahren (die vermutlich stolzeste 45 Jährige Oma der Welt) ist natürlich sehr jung und dementsprechend noch sehr fit. Sie hat natürlich nicht diesen typischen Oma Charme, wie sich das alle so vorstellen, aber dafür haben wir noch eine Uroma mit 68 Jahren.
Aber egal ob 40, 60 oder 80, Großeltern sind doch wunderbar! Ich bin sehr froh, dass das Lüttje so viele verschiedene Generationen erleben kann. Es ist natürlich nicht immer einfach alle unter einen Hut zu bekommen und natürlich liegen die Sympathien sehr verteilt (um das mal vorsichtig auszudrücken), das ist vermutlich ganz typisch in einer Großfamilie, aber unterm Strich sind Großfamilien mit vielen wunderbaren Großeltern doch großartig, oder?

16833195_1595982917093360_684064184_o

Pflege

Jedes Mal stehe ich vor dem Regal im DM und überlege mir, ob ich nicht doch mehr kaufen soll. Es gibt ja so wahnsinnig viele Produkte mittlerweise, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen kann.
Die ersten vier Monate habe ich alles mit Muttermilch gemacht: Gebadet, auf Kratzer getupft,… jetzt benutzen wir Penaten und sind damit sehr zufrieden. Bisher hatten wir keinerlei Probleme, weder bei dem Pflege-Bad, noch bei der Körperlotion.
Generell bin ich bei Pflegeprodukten bei Babys der Meinung: Weniger ist mehr!

16805310_1595982460426739_823062972_o

Quengeln

„Wääääääääääh!!“ – Dieser Ton. Den kennen alle Eltern. Den fürchten alle Eltern.
Ich empfinde das Quengeln als das Anstrengenste am Mama-Dasein! So, das ist mein Statement.
Ne, jetzt mal ganz ehrlich: Ein weinendes Kind, sei es müde, traurig, krank oder was auch immer, empfinde ich nicht als anstrengend. Wir haben auch schlechte Tage. Nur haben wir das Weinen als Erwachsene oftmals traurigerweise abgelegt. Man darf weinen. Wir dürfen weinen. Kinder erlauben sich das noch und das ist auch gut so.Aber quengeln, weil der Zwerg seinen Willen nicht bekommt, in dieser ganz speziellen Tonlage bringt einen wirklich zur Weißglut. Mich zumindest. Zum Glück ist das hier eher die Seltenheit (und ja ich klopfe gerade kurz auf den Holztisch).

Rhythmus

Während mich das Quengeln fast wahnsinnig macht, hat die Sache mit dem Rhythmus mir vermutlich einige graue Haare und Falten (in spe) beschert.
Wir sind Studenten. Studenten arbeiten nachts, feiern nachts, schlafen lange, schlafen zwischendurch und haben alles Mögliche, aber mit Sicherheit keinen Rhythmus.
Anfangs waren wir da doch noch sehr entspannt und haben, wenn es das Lüttje zugelassen hat, bis 10, 11 oder auch 12 geschlafen. Dementsprechend ist er abends natürlich erst gegen 12 schlafen gegangen.
Jetzt, da er in die Tagespflege zu seinen Großeltern an drei Tagen geht und wir in der Klausurphase auch einfach fassbare Uhrzeiten gebraucht haben, sei es zum lernen oder auch mal Ruhe haben, haben wir gemerkt, dass wir einfach nicht drum herum kommen.
Ich kann euch sagen, es hat uns wirklich mehr abverlangt, als wir uns das je vorgestellt haben. Geholfen haben uns dabei vor allem Rituale, Regelmäßigkeiten, abends, aber auch den Tag über verteilt, feste Essens- und Schlafzeiten und Geduld.
Auch wenn ich vor ein paar Wochen noch der Meinung war, dass ein fester Rhythmus nicht so wichtig ist, bin ich jetzt vom Gegenteil überzeugt. Es macht vieles einfacher und gibt auch uns einen entspannteren Zeitrahmen, in dem man mal was schafft, oder auch Zeit für sich hat. Es lohnt sich!

Stillen

Jetzt geht jeder Mama das Herz auf. Stillen ist so großartig! Mal abgesehen davon, dass es gesundheitlich das Beste für die Minis und super praktisch ist, ist es einfach emotional eine super besondere Sache.
In der Schwangerschaft habe ich schon den einen oder anderen Gedanken damit verbracht, was passiert, wenn ich nicht stillen kann. Ich wollte auf jeden Fall stillen und als das Lüttje keine halbe Stunde nachdem er das Licht der Welt erblickt hat schon angelegt werden wollte, war ich sehr erleichtert. Leider gibt es doch einige Mamis, die nicht stillen können.Bei uns hat es glücklicherweise geklappt und ich bin immernoch fasziniert, was Mutter Natur sich dabei gedacht hat. Klar, Tipps sind super, aber ich hatte das Gefühl, dass man stillen nur fühlen und nicht lernen kann.
Stillen klappt einfach und es wird genau das abgedeckt, was das Baby braucht. Wahnsinn!
Falls hier gerade Mamis sind, die noch Anfangsschwierigkeiten haben, lasst euch nicht entmutigen! Meine Hebamme hat gesagt, dass Baby und Mama etwa 6-8 Wochen brauchen, um einen festen Stillrhythmus zu bekommen. Also, haltet durch und lasst euch nicht entmutigen!

16810577_1595985567093095_713978074_o

Träumen

Träume sind bekanntlich das, was wir vom Tag verarbeiten. Das wird bei Babys nicht anders sein. Ich habe mich gefragt, was Babys wohl träumen. Vor allem finde ich das dann interessant, wenn sie Albträume haben. Was passiert tagsüber, dass sie manchmal nachts laut weinend aufwachen und sich nur beruhigen lassen, indem sie geschmust werden?
Das Lüttje hatte gerade die ersten Wochen wirklich oft solche Albträume und es hat mir das Herz gebrochen. Klar, Babys erleben und nehmen so unfassbar viel auf, aber warum werden daraus Albträume?
Zum Glück ist es jetzt besser. Aber kennt ihr das? Ich fand es wirklich ganz grausam!

Untersuchungen

Davon können alle Eltern ein Liedchen singen: U1, U2, U3, U4,… einerseits finde ich super interessant zu erfahren, wie das Zwergenkind sich entwickelt hat, gewachsen ist und was die Ärztin dazu sagt, aber diese ganzen Untersuchungen, gerade in Kombi mit Impfungen, sind doch gerade die ersten Wochen super nervig, oder?
Ich kann mich vor allem noch erinnern, dass das Lüttje an dem Tag nach der Entbindung Blut aus der Ferse abgenommen bekommen hat. Das war grausam! Das muss alles sein, ich weiß, aber meine von Hormonen beeinflussten, völlig abgedrehten Mutterinstinkte, hätten am liebsten die Kinderkrankenschwester gekillt und das Baby fest in den Arm geschlossen und ihm gesagt, dass alles gut ist.

Verstecken

Nein, ich meine nicht das Spiel Verstecken, ich meine uns Mamis.
Wir Mamis verstecken uns viel zu viel, damit schließe ich mich auch mit ein. Insbesondere die ersten Monate haben wir doch irgendwie das Gefühl unseren Körper nicht zeigen zu wollen. Leider trifft man viel zu selten Mütter, die sich hinstellen und sagen: „Ich habe ein Kind entbunden und stehe dazu.“
9 Monate Babybauch, Hormone und Stillen machen was mit dem Körper. Mein theoretisches Ich sagt jetzt: „Und das ist auch gut so! Das muss so sein. Eigentlich müssen wir Mütter uns sogar zeigen und sagen: Schau mal, ich habe ein Wunder erlebt. Und das ist diese Zeit der 9 Monate und die Geburt doch, ein Wunder, oder nicht?“
Ja, und mein praktisches Ich tut sich doch noch etwas schwer.

Windeln

Sind hier Eltern, die mit Stoffwindeln wickeln? Tatsächlich habe ich mich mit dem Thema während der Schwangerschaft beschäftigt, weil ich fast nur Horrorgeschichten zu den üblichen Windeln gehört habe: „Die machen wund“, „Das ist ungesund“,…
Letzten Endes haben wir uns für die Babylove Windeln, also die DM Windeln entschieden, und siehe da: Das Kind ist nicht wund, sondern kerngesund.
Nichtsdestotrotz würde mich ein Erfahrungsbericht zu Stoffwindeln doch sehr interessieren! Also Stoffwindel-Eltern vor!

16833468_1595982453760073_1582052741_o

Xtreme viel los

Na extrem viel los, das kann man mit einem Kind wohl laut sagen!
Prioritäten ändern sich, Hobbys, Erwartungen, Abläufe, der ganze Alltag und leider ist das auch nicht nur positiv. Einerseits muss man wahnsinnig aufpassieren, sich selbst nicht zu verlieren und andererseits ändert sich auch das Umfeld. Vielleicht kommen wir jetzt wieder zum Alter (unsere Freunde haben halt noch keine Kinder), da verändert sich auch der Freundeskreis. Nicht alle haben Verständnis dafür.
Aber bevor es jetzt hier zu negativ wird, machen wir mal einen Strich. Über das Dasein als junge Eltern und Studenten werde ich euch ein anderes Mal berichten.
Also mit Kindern wird es nie langweilig, aber was erzähle ich euch? Mit Kindern ist nicht nur wahnsinnig viel los, nein, Kinder bereichern das Leben mehr, als alles was ich bisher je erlebt habe!

1 Year with baby

Noch ist es nicht so weit. Das Lüttje ist jetzt fast 8 Monate, aber wie ihr wisst, geht das immer schneller, als dass man Zeit sagen kann. So langsam aber sicher fange ich an mir Gedanken über die erste Geburtstagsfeier zu machen. Ist ja schon etwas Besonderes!
Wenn ihr Ideen und Inspirationen zu Deko, Essen, Geschenken oder was auch immer habt, bin ich sehr dankbar dafür!
Und da wir schon beim Thema sind, geht es jetzt zum letzten Buchstaben:

Zeit

Bilde ich mir das ein, oder vergeht die Zeit mit einem Kind noch schneller, als sowieso schon?
Gefühlt habe ich doch gestern erst erfahren schwanger zu sein. Jetzt krabbelt das Lüttje durch die Wohnung, setzt sich hin und versucht sich hochzuziehen. Morgen wird er dann eingeschult, übermorgen macht er Abi und in einer Woche zieht er aus. Mannomann. Wir versuchen auf jeden Fall die Zeit voll und ganz zu genießen.

16832721_1595983383759980_1242921759_o

Ich hoffe ihr hattet Spaß beim buchstabieren, konntet einen kleinen Eindruck von unserem Leben bekommen und wurdet etwas inspiriert.

Schreibt mir doch gerne, ob ihr Ideen, eine andere Meinung zu einem Thema habt oder ob es euch ähnlich ergeht!

Einen schönen Start in die Woche,
eure Svea

 

Ratatouille – ein praktisches und schnelles Rezept für Groß und Klein

Ein hungriges Baby, ein hungriges Kind oder noch schlimmer: Ein hungriger Papa… Das bedeutet Chaos!! (Wir sprechen jetzt mal nicht über die Auswirkungen einer Mama mit knurrendem Magen, das würde dann den Rahmen sprengen)

In 30 Minuten zu einer gesunden und leckeren Mahlzeit und einer Portion Brei für das Baby:

Vorab:

Oft stehe ich vor der Voraussetzung alle gleichermaßen satt zu machen und dabei noch ein leckeres Essen zu servieren und kein „ich tue jetzt mal so als ob es schmeckt“-Festmahl. Diese Situation kennen wir alle: Sie endet an der Tür mit der Entgegennahme der üblichen Salami und Schinken Pizza, einem mürrischen Pizzaboten und einem schlechten Gewissen, weil das Gefühl zu platzen und mal wieder unnötig Geld ausgegeben zu haben doch packender ist als der Geschmack der Pizza.
Da gibt es den Vielfraß Papa, der möglichst viel Fleisch und wenig Gemüse möchte, das Vielfraß Baby, das abgesehen von möglichst schnell und auf die Sekunde genau, noch nicht so große Ansrprüche stellt und die Mama, dessen Versuch einer möglichst ausgewogenen und gesunden Ernährung eine durchaus große Herausforderung darstellt. Fazit: Genau, die Betonung liegt auf möglichst.

Und deswegen werde ich zunehmend erfinderischer und möchte euch hier an meinen Ideen teilhaben lassen. Heute zeige ich euch ein Ratatouille Rezept à la meiner Oma, mit dem ich gleichzeitig Babybrei gekocht habe, dem Vielfraß Papa sein Fleisch geben konnte und gesund geblieben bin.

16731591_1585257741499211_14894292_o

Man nehme:

1 Aubergine
2 Zucchinis
2 rote Paprikas
1 Speisezwiebel
2 Knoblauchzehen
500g passierte Tomaten
2 Dosen geschälte Tomaten (optional frische Tomaten)
ggf. 500g gemischtes Gehacktes (optional Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Brot)
Salz, Pfeffer, Zucker, Rosmarin, Paprika
etwas Olivenöl

16709400_1585257708165881_301782352_o

Zubereitung:

1. Aubergine, Zucchinis und Paprikas gründlich waschen und in kleine Stücke schneiden
2. Zwiebel in Würfel schneiden und Knoblauchzehen schälen

16667543_1585257678165884_1821147486_o

3. Paprikas mit der Hälfte der Zwiebeln in Olivenöl 5-10 Minuten anbraten (ich koche mit Induktion, ohne dauert eventuell etwas länger)

16651420_1585257648165887_1900104204_o

4. Zucchinis und Auberginen hinzufügen und weitere 5-10 Minuten anbraten

16710196_1585257561499229_7248451_o

5. Passierte und geschälte Tomaten zum Gemüse geben und weitere 15-20 Minuten köcheln lassen (hier habe ich eine kleine Prise Zucker hinzugefügt, um den Geschmack der Tomaten zu entfalten, ansonsten sind bisher KEINE Gewürze am Gemüse)
6. Die restlichen Zwiebeln mit dem Gehacktes anbraten und nach Belieben würzen (es sei denn ein Teil des Gehacktes soll zum Babybrei, dann erst nachher würzen)

16709441_1585257608165891_1317156904_o

7. Aus dem Topf Zucchini- und Auberginenstücke fischen, sowie etwas von dem Tomatensud entnehmen und in ein Behältnis geben, anschließend pürieren
8. Gehacktes in den Topf zum Gemüse geben und mit Salz, Pfeffer, Paprika und Rosmarin würzen und die beiden Knoblauchzehen reinpressen, weitere 5 Minuten ziehen lassen: FERTIG

16667824_1585257444832574_1022751979_o

Et Voilà:

Ein leckeres Ratatouille für die gesamte Familie. Anstelle des Gehacktes können auch Reis, Nudeln, Kartoffeln oder Brot genommen und auch für den Brei püriert werden. Wichtig bei dem Essen ist darauf zu achten erst zu würzen, wenn das Gemüse für den Brei aus dem Topf genommen wurde. Auch sollten Paprika- und Zwiebelstücke nicht mit in das Mahl für den Mini.

Viel Spaß beim ausprobieren, hinterlasst gerne Erfahrungsberichte und / oder Verbesserungsvorschläge! Wie der Disney Film schon zeigt: Jeder kann kochen! In diesem Sinne

Guten Appetit!

Wie wir allen widersprachen und einen wunderbaren Sommer hatten…

Pack die Badehose ein…

…nimm dein kleines Babylein und dann nichts wie ab nach Holland!

whatsapp-image-2017-01-29-at-23-07-35

 

Hier ein kleiner Rückblick zu unserem ersten Urlaub als kleine Familie:

Montag 11 Uhr, Dachgeschosswohnung irgendwo in Deutschland, Thermometer: 30*C „Was machen wir hier?“ fragt mich mein schwitzender Freund und das drei Wochen alte Baby liegt nur in Pampers bekleidet neben uns und starrt zur Decke. Fünf Stunden später sitzen wir 300 Kilometer entfernt im wunderschönen Zoutelande am Meer.

 

Nachdem die Autofahrt ziemlich anstrengend war (wir haben ein Auto, das so alt ist wie wir und keine Klimaanlage besitzt), konnten wir abends schon Pommes und Frikandel spezial mit einem Eistee am Strand genießen. Der Zwerg lag dabei in seinem Kinderwagen und hat tief und fest geschlummert. A pros pros, der Kinderwagen war goldwert! Das Lüttje hat 80% des Tages dort verbracht und sich die Bäume angeschaut, dem Rauschen des Meeres gelauscht oder einfach tief und fest geschlafen. Tiefenentspannt versteht sich.

16710509_1585315304826788_690370549_o

 

So nah am Meer kühlt es abends übrigens wunderbar ab und so konnten wir hervorragend schlafen. Das wäre uns in Deutschland nicht geglückt. Und ich brauche euch nicht zu erzähen wie essentiell lebenserhaltend ein angenehmer Schlaf ist. Gewickelt wurde das Baby übrigens entweder auf der Wiese oder abends dann auf der Matratze. Diese konnten wir nachts auch nur zur Hälfte nutzen, da die andere Hälfte mit Fell, Decken und Kissen für den Kleinen bestückt war, was rückblickend natürlich übertrieben war :). Deswegen ein Tipp an alle Gleichgesinnten: Ein wenig mehr investieren und lieber eine 1,60m Matratze kaufen, an Stelle einer 1,40m großen :).

16709573_1585315291493456_1323167360_o

 

 

Neben des Kinderwagens haben wir die Manduca einer Bekannten leihen können, um sie zu testen. Für Marktbesuche und den einen oder anderen Strandspaziergang war sie auf jedenfall praktischer als ein Kinderwagen und unser Baby liebt dieses Tragetuch. Das dauert ungefähr zwei Augenblicke – im wahrsten Sinne des Wortes – und er verfällt in einen Dornröschen ähnlichen Schlaf.

Am Strand brauchten wir ein paar Anläufe, um eine optimale Position zu finden. Letztenendes lief es darauf hinaus, dass wir die Mittagssonne mieden und die Morgen-, und vor allem Abendstunden nutzten, in denen es nicht ganz so heiß war. Für holländische Verhältnisse war es mit über 30* tatsächlich außergewöhnlich warm. Achja, die paar wenigen Regenmomente nutzten wir für ausgiebige Kuschelmomente, die das Lüttje, sowie mein Freund sehr genossen.

16709273_1585315288160123_1316041869_o

 

Also, was soll ich euch erzählen? Ja, wir waren mit einem drei Wochen alten Baby, einem Zelt und einem Gaskocher unterwegs. Die Holländer fanden es großartig, die Deutschen waren entsetzt, wie man mit einem so kleinen Baby verreisen kann. Aber die Hauptsache war, dass es super geklappt hat. Wir hatten einen wunderbaren Urlaub. Vor allem haben wir gemerkt, dass das Bauchgefühl gar nicht so verkehrt ist. Was hätte schon passieren können, was nicht auch in Deutschland passieren könnte? Spontanität und Gelassenheit sind doch wunderbare Wegbegleiter und immer für ein Abenteuer zu haben!

16731234_1585315308160121_2126458052_o

Warum ich euch das erzähle?

Weil ich an grauen Wintertagen am liebsten in warmen Erinnerungen schwelge und diese Erfahrung gerne mit euch teilen wollte.. Winterdepression und so versteht sich…

Und ja, sowohl vor der Fahrt, als auch danach, hat man uns angeschaut als würden wir eine Reise zum Mond antreten wollen und nicht nach Holland ans Meer reisen: „Mit dem Baby?“ , „schon…?“, „das ist aber mutig“, „es hätte sonst was…“ und so weiter und so fort, nur um euch mal ein Kollektiv an Sprüchen zu zeigen. Wir hätten Bingo spielen können!

Aber was soll ich euch sagen? Mutig sein ist das Eine, auf sein Bauchgefühl hören das Andere und mit Baby verreisen ganz wunderbar!

Und was machen gegen Winterdepressionen?

Da kann ich euch ein wunderbares Buch empfehlen: Frederick von Leo Lionni. Eine Geschichte über eine fleißige Mäusefamilie, die neben der Nahrungssammlung auch Erinnerungen an schöne, warme Sommertage bewahren, um sich so an kalten Wintertagen zu wärmen. Eine wunderbare Geschichte!

Wie überbrückt ihr diese kalten, grauen Wintertage? Seid ihr auch schonmal mit einem Mini verreist? Ich freue mich über eure Ideen, Inspirationen und Erfahrungen!

Eure Svea

Aller Anfang… und so weiter

…jaja ist schwer und so weiter, kleine Schritte machen, hinfallen und wieder aufstehen. Genug davon!

Hier ist wohl mein erster Beitrag und ganz traditionell möchte ich euch kurz erzählen, was ich mir hierbei eigentlich gedacht habe.

Nachdem ich zunehmend mein persönliches Instagram mit Babybildern, Ratschlägen und Tipps rund ums Leben mit einem Baby vollgespamt habe und dabei bei einer Community aus Studenten, Schülern und den „Ich-reise-ein-Jahr-um-die-Welt-und-lebe-in-Freiheit“-Kandidaten auf nicht ganz so viel Resonanz gestoßen bin, habe ich mir überlegt ein gesondertes Instagram Profil anzulegen. Das ist wohl das Los junger Eltern. Wie auch immer, auf jeden Fall sind mir stundenweise Themen eingefallen über die ich ausführlich berichten könnte und das sprengt dann doch den Instagram Rahmen.

Daraufhin habe ich mir Tipps und Tricks zum bloggen durchgelesen und einfach mal losgelegt. Deswegen ist dieser Bog mit Sicherheit noch mehr als ausbaufähig. (Also bitte ganz viel Resonanz, Kritik und Verbesserungsvorschläge!!)

Naja auf jeden Fall war ich zunächst etwas schockiert, weil überall empfohlen wird, man soll sich doch eine Nische mit besonderer Thematik suchen (nicht nur über Hundefutter, sondern veganes Hundefutter bloggen, wenn ihr wisst, was ich meine), um als besonders und einzigartig zu gelten.

Aber will ich das?

Mal ganz abgesehen vom wollen, bin ich über folgende Tatsache gestolpert: Ich bin Mama. Mamas sind Mädchen für alles, Allrounder, Überlebenskünstler und ja, irgendwo auch kleine Heldinnen (gilt übrigens auch für Papas). Also wir sind Helden und können alles, aber bestimmt nicht uns auf ein einzig bestimmtes Thema konzentrieren. Mir gelingt es zumindest nicht, also seid bitte nachsichtig mit mir, dass ich nicht über diese einzigartige noch nicht existierende Nische blogge, sondern viel mehr über unser ganz normal verrücktes, chaotisches und aufregendes Leben. 🙂

Ich möchte Erfahrungen, Erlebnisse, Niederlagen, Abenteuer und Wunder mit euch teilen, Ratschläge und Tipps austauschen, inspiriert werden und ja ich finde es auch wunderbar mir tausend verschiedene Meinungen anzuhören und darüber zu diskutieren.

So viel zu meinen Absichten, Ideen und Zielen, und nun zu euch:

Ich würde mich sehr darüber freuen einige Tipps und Vorschläge von euch zu bekommen, um einen einfacheren Einstieg ins bloggen zu haben. Weiterhin bin ich auch bei Instagram über bullerbuehausen, um kurze alltägliche Updates zu geben.

Jetzt wünsche ich euch noch ein schönes Wochenende und einen guten Start in die neue Woche!